
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Musikalische Orientierung · Virtual Hall®
Form, Ausdruck und neuer Hörraum
etwa 1750–1820, mit offenen Rändern
Zwischen barocker Fülle und romantischem Aufbruch sucht die klassische Epoche nach Musik, die klar, ausgewogen und lebendig wirkt. Haydn, Mozart und Beethoven entwickeln Sinfonie, Streichquartett und Sonate weiter, ohne die Musik auf ein festes Schema zu bringen.
Um 1750–1820 werden die Formen übersichtlicher, und das Gespräch der Instrumente gewinnt Gewicht. Beethoven treibt den Ausdruck bereits zum Romantischen hin. Der zugehörige Katalog verbindet die Eroica (1803–1804), die Siebte (1811–1812) und die Neunte (1822–1824), deutlich nach 1820.
Gedanken bleiben gut hörbar.
Energie ohne Übermaß.
Jede Stimme zählt.
Hier bezeichnet „klassisch“ eine Epoche, nicht die gesamte abendländische Kunstmusik; die künftige Kindersinfonie wird traditionell Leopold Mozart zugeschrieben, doch die Zuschreibung bleibt umstritten.

Ludwig van Beethoven (1770–1827)


Ludwig van Beethoven (1770–1827)
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