
Sergej Prokofjew (1891–1953)
Musikalische Orientierung · Virtual Hall®
Das Orchester neu hören.
Etwa 1900–1950 · ungefähre Orientierung
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erweitert die Kunstmusik gern ihre Rhythmen, Klangfarben und Formen. Sie kann leuchten, zart, tänzerisch oder scharf sein: „modern“ bedeutet nicht automatisch atonal oder schwer zugänglich für ungeübte Ohren.
Nach dem Ersten Weltkrieg wird das Orchester zum Labor für Klangfarben, während Tanz, Radio und Film neue Hörerkreise erreichen. Prokofjew und Britten wählen einen klaren Weg: Jede Instrumentengruppe soll hörbar werden, ohne dass die Fantasie kleiner wird.
Peter: Streicher; Vogel: Flöte; Wolf: Hörner.
Purcell wandert durch die Gruppen; dann folgt die Fuge.
Blech, Holzbläser und Schlagzeug verändern das Licht.
Ein flexibler Orientierungspunkt: Die Moderne vereint sehr verschiedene Ästhetiken, von melodischer Klarheit bis zu kühneren Experimenten.

Sergej Prokofjew (1891–1953)

Benjamin Britten (1913–1976)
Virtual Hall® · Medienpartnerschaften